News-Blog


HERBSTWANDERUNG 2016

SIEDLERVEREIN WÖRNITZ & FC ERZBERG-WÖRNITZ

 

SAMSTAG   I   SPALT/GÜSSELDORF   I   08.10.2016

 

für weitere Infos bitte hier klicken

 

ANMELDUNGEN BITTE BIS 25.09.2016 BEI JÜRGEN BREITWIESER

(Tel.: 09868/1054 oder 09803/911018)

 



1.FV Uffenheim II - FC Erzberg-Wörnitz  0:1 (0:1)

Erzberg siegt zum Saisonauftakt und sichert sich den ersten Dreier

Angespannt: Trainer M. Ohr musste mit ansehen, wie seine Mannschaft eine Chance nach der anderen liegen ließ. Dennoch der erste Pflichtspielsieg in dieser Saison. Hauptsache drei Punkte zum Auftakt.
Angespannt: Trainer M. Ohr musste mit ansehen, wie seine Mannschaft eine Chance nach der anderen liegen ließ. Dennoch der erste Pflichtspielsieg in dieser Saison. Hauptsache drei Punkte zum Auftakt.

In einem guten A-Klassen-Spiel unter der hervorragenden Leitung von Schiedsrichter Hohmann, Iphofen, siegten die Gäste aufgrund ihrer besseren Spielanlage verdient.

Das Tor des Tages erzielte Benedikt Roll mit einem starken Angriff.

 

Torfolge:

0:1 Benedikt Roll (40.Minute)

 

Bildmaterial: ©Marius Ganske

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SV 67 Weinberg III - SG Erzberg/Insingen  2:1 (0:0)

Die SG stolpert zum Saisonstart in Weinberg

Wohin mit der Pille: Michael Teutsch bestritt gegen Weinberg III sein erstes Pflichtspiel seit mehr als 2 Jahren Pause.
Wohin mit der Pille: Michael Teutsch bestritt gegen Weinberg III sein erstes Pflichtspiel seit mehr als 2 Jahren Pause.

Zum Saisonstart musste die SG nach Weinberg reisen. Mit einer knappen Besetzung versuchte man zuerst hinten sicher zu stehen und über Johannes Scheder immer wieder Nadelstiche zu setzen. Die erste Halbzeit war ziemlich zäh und für den neutralen Beobachter kein Leckerbissen. Torchancen waren hüben wie drüben Mangelware.

In Halbzeit zwei begann der Gastgeber sehr druckvoll. Mit einem Sonntagsschuss ging die Heimelf dann in Führung. Unserm Fredl der am heutigen Tage das Tor hütete, lag wohl der Vorabend auf dem Summer Breeze in den Knochen, sodass er keine Chance hatte. Michael Teutsch hatte die erste Torchance für die Gäste, sein Schuss landete aber am Querbalken. Die SG erhöhte nun den Druck nach vorne. Ein Geniestreich von Scheder, der einen Freistoß flach hinein brachte, vollstreckte Lorenz Grund problemlos zum 1:1. Danach passierte nicht wirklich nennenswertes. Als alle bereits mit einem Unentschieden rechneten, schoss die Heimelf kurz vor Abpfiff der Partie aus abseitsverdächtiger Position das bittere 2:1 aus Sicht der SG.

 

Torfolge:

1:0 Florian Brunner (50.)

1:1 Lorenz Grund (53.)

2:1 Roman Becker (84.)

Spielbericht: Jan Neusser

Bildmaterial: ©Marius Ganske

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VR-BankCup 2016 in Dombühl - 11.Platz

Gastgeber holt sich den Titel - Erzberg nur Platz 11

Verdienter Sieger: Der FC Dombühl gewinnt den VR-BankCup. Im Finale bezwang der Gastgeber den TSV Geslau nur knapp mit 1:0.
Verdienter Sieger: Der FC Dombühl gewinnt den VR-BankCup. Im Finale bezwang der Gastgeber den TSV Geslau nur knapp mit 1:0.

Fußball satt hieß es beim VR-BankCup 2016. In diesem Jahr wurde dieser vom 18.-24. Juli 2016 auf dem Sportgelände des FC Dombühl 1960 e.V. ausgespielt.

Bei der 7. Auflage des VR-BankCups spielten wieder insgesamt 17 Fußballmannschaften um mehr als 16.000 Euro Preisgeld. Im Finale konnte sich der FC Dombühl gegen den TSV Geslau durchsetzen und holte sich den Pokal. Wir gratulieren herzlich zum Turniersieg!

Leider konnte es der FCE nicht schaffen, über die Vorrunde hinauszukommen. Mit lediglich einem Tor und drei Punkten aus 4 Spielen landete man auf dem dritten Platz. Somit blieb der Mannschaft von Trainer Ohr nur noch das Spiel um Platz 11. Dieses gewann der FC Erzberg-Wörnitz gegen den SV Ickelheim durch die Tore von Jan Neusser und Stefan Strauß mit 2:0. Zu erwähnen ist das Comeback von Michael Teutsch, der im Spiel gegen den SV Ickelheim als Außenverteidiger eine solide Leistung ablieferte.

Am Dienstag geht es für die Mannschaft wieder im Training richtig zur Sache. Ob Michael Teutsch auch mit von der Partie sein wird ist noch ungewiss. Wir würden uns sehr darüber freuen.

 

 

Hier die Übersicht zum VR-BankCup 2016:

Für den FC Erzberg-Wörnitz liefen auf:

Andreas Payer, Magnus März, Jan Neusser(1 Tor), Stefan Strauß(1), Sebastian Strauß, Michael Hermann, Michael Teutsch, Marius Ganske, Timo Probst, Thomas Hofmann, Christian Hörner, Christian Esslinger(1), Lucas Barthelmeß, Erik Meissner, Andreas Habelt, Julian Waldmann, Marcel Breitwieser, Jörg Halfar und Patrick Reichardt.

 

Bericht: Marius Ganske

Bildmaterial: ©VR-Bank Mittelfranken West

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Vorbereitung: Freitag Bergfest - Montag VR-BankCup

Zweiter Platz beim Blitzturnier - Suttor trifft zum Debüt

Mitfiebern beim Blitzturnier: Andreas Payer haut es fast um, während er das Spiel zwischen dem VFB und dem TSV Geslau verfolgt.
Mitfiebern beim Blitzturnier: Andreas Payer haut es fast um, während er das Spiel zwischen dem VFB und dem TSV Geslau verfolgt.

Der FC Erzberg-Wörnitz war am vergangenen Freitag Abend zum Blitzturnier des VFB Schillingsfürst anlässlich des in Schillingsfürst stattfindenden Bergfestes eingeladen.. Ein Sieg und eine Niederlage waren die Resultate am Freitag. Marc Suttor konnte im ersten Spiel für den FC Erzberg-Wörnitz gleich seinen Debüttreffer erzielen und den Sieg gegen Schillingsfürst festmachen. Zudem gewann Michael Ohr das erste Spiel als Cheftrainer des FCE-W. Das sind hoffentlich gute Vorzeichen für eine erfolgversprechende Saison.

Gegen den TSV Geslau musste man sich leider durch ein Wahnsinns-Traumtor geschlagen geben. Ein herzliches Dankeschön an den VfB Franken Schillingsfürst für die Einladung und Glückwunsch an die junge, läuferisch starke Truppe vom TSV Geslau, die verdient gewonnen hat.

 

VFB Franken Schillingsfürst  - FCE                   0:1 

VFB Franken Schillingsfürst - TSV Geslau       1:1

TSV Geslau - FCE                                                1:0

 

Am Montag Abend geht es dann schon fulminant weiter. Der VR-BankCup in Dombühl steht bevor. Es wird wieder auf zwei Plätzen gleichzeitig gespielt (A und B). Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

Hier ein kurzer Überblick über die Spiele der Gruppe A:

 

18:00  A  FC Oberndorf - SpVgg Gallmersgarten

           B  FC Erzberg-Wörnitz - VfB Schillingsfürst

 

18:40  A FC Erzberg-Wörnitz - SpVgg Gallmersgarten

           B TSV Marktbergel - FC Oberndorf

 

19:20  A VfB Schillingsfürst - TSV Marktbergel

           B FC Oberndorf - FC Erzberg-Wörnitz

 

20:00  A TSV Marktbergel - FC Erzberg-Wörnitz

           B SpVgg Gallmersgarten - VfB Schillingsfürst

 

20:40  A VfB Schillingsfürst - FC Oberndorf

           B SpVgg Gallmersgarten - TSV Marktbergel

Spielbericht & Bildmaterial: © Marius Ganske

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Manfred Grund - Das Interview - 2/2

"Ich hatte Lust mit meinem Sohn zusammenzuarbeiten und ihn als Spieler mehr zu erleben..."

...Fortsetzung des bereits am Freitag veröffentlichten Teil 1...

 

Wenn Du auf die letzten eineinhalb Jahre als Trainer des FCE zurückblickst: Was ist die größte Veränderung und in welchen Bereichen hattest Du dir eine größere Entwicklung gewünscht/erhofft?

 

MG: „Die größte Veränderung, mit der ich wirklich sehr zufrieden bin, ist das Abwehrverhalten. In dem einen Jahr ist das besser gelungen, als ich es mir vorher vorgestellt hatte. Die Mannschaft hatte einen richtig guten Willen zu Beginn der Saison, das neue Spielsystem anzunehmen und auch umzusetzen. Im konditionellen Bereich wurde auch zugelegt, allerdings ist da noch Luft nach oben, was aber damit zusammenhängt, dass manche Spieler einfach nur einmal die Woche trainieren können. Es ist schwierig, das Niveau zu verbessern, wenn die Leute nicht selber etwas für sich machen. Im Grunde bin ich aber auch mit der konditionellen Entwicklung zufrieden, aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen.“

 

Was hat dich als unser Trainer am meisten überrascht?

 

MG: „Überrascht war ich, dass in der Vorbereitung nach dem Aufstieg so wenige Leute da waren. Mehr Geschlossenheit und Euphorie hatte ich da erwartet.“

 

Wenn Du die Zeit zurück drehen könntest, was würdest Du heute anders machen als die letzten eineinhalb Jahre?

 

MG (ohne zu überlegen): „Ich würde im Entscheidungsspiel gegen Colmberg defensiver spielen und die Mannschaft im gewohnten 5-4-1 auflaufen lassen. Im Entscheidungsspiel haben wir uns schlechter verkauft, als wir sind und als wir Fußball spielen können. Das finde ich sehr schade. Ansonsten würde ich nicht viel was anders machen, wobei das vermutlich auch reichen würde (lacht).“

 

Woran musst Du zuerst denken, wenn Du an den FCE denkst und was zeichnet deiner Meinung nach den FCE und die Mannschaft besonders aus?

 

MG: „Mich hat beeindruckt, wie die Migranten (seit Saisonbeginn trainieren und spielen unsere Freunde aus Syrien und Irak beim FCE) aufgenommen worden sind, in der Mannschaft als auch im Umfeld. Dass es eine Offenheit gegenüber Leuten gibt, die dazu stoßen und ein positives, produktives Zusammengehörigkeitsgefühl vorhanden ist, zeichnet meiner Meinung nach den FCE und die Mannschaft besonders aus.“

 

Warum sollte man Trainer, Spieler oder Fan vom FCE sein?

 

MG: „Trainer sollte man in der jetzigen Situation sein, weil eine Perspektive da ist. Mit Marc Suttor (kommt vom Bayernliga-Aufsteiger SpVgg Ansbach 09), guten nachkommenden Jugendspielern und der Grundlage des ballorientierten Verteidigens  kann sich da gut etwas entwickeln. Das ist für einen Trainer reizvoll. Spieler sollte man wegen des bereits erwähnten Zusammengehörigkeitsgefühls sein, aus diesem Grund sollte man auch Fan sein.

 

Du warst in verschiedenen höherklassigen Vereinen tätig. Welches Entwicklungspotential steckt im Verein und welche Baustellen sollten zuerst angefangen werden?

 

MG: „Die größte Baustelle ist aus meiner Sicht der obere Platz. Das liegt nicht an der Pflege, die von Robert und Ewald wirklich super gemacht wird (großes Lob hierfür), sondern an der Lage, an der Form und am Boden. Aus dem Platz wird vermutlich nie ein richtiger Sportplatz. Und zweitens braucht man einen Raum, in der man eine ordentliche Spielersitzung abhalten kann. Im gleichen Raum, in dem der Dampf vom Duschen noch drin hängt, eine Spielersitzung zu halten, ist schon eine kleine Zumutung. Das sind die beide größten Baustellen.“

 

Was war anstrengender, das spannende Rennen um die Meisterschaft in der A-Klasse oder der diesjährige nervenzehrende Abstiegskampf? Welche positiven Aspekte kannst Du aus dem Abstiegskampf ziehen?

 

MG: „Weit spannender der diesjährige Abstiegskampf! Der komplette Verlauf der Saison ist total positiv, außer dass man den Klassenerhalt nicht geschafft hat, womit aber vor der Saison die wenigsten gerechnet hätten. Und mit drei vergebenen Matchbällen ist sie mehr als unglücklich geendet.“

 

Du hast der Mannschaft ein neues Spielsystem verpasst (offensiv Dreierkette, defensiv Fünferkette). Bist Du mit der Entwicklung und der Umsetzung zufrieden oder wäre da noch mehr gegangen?

 

MG: „Mit der Entwicklung im offensiven Bereich sind wir durch das Fehlen vom Benni Roll etwas gehandicapt gewesen. In der Hinrunde war er lange verletzt und in der Rückrunde ging er seinem Studium auf Bali nach. In diesem Bereich liegt noch viel Entwicklungspotential, wenngleich die Spieler, die auf dieser Position ausgeholfen haben ihre Sache recht ordentlich gemacht haben. Im Passspiel kann die Mannschaft auch noch weiter zulegen. Im Training sollen sie immer wieder selbst auf eine saubere Ausführung des Passes, sowie der Ballannahme und Ballmitnahme achten.“

 

Welchen Tipp würdest Du dem neuen Trainer mit auf den Weg geben?

 

MG: „Dass er das machen soll, was er selber für richtig hält und sich dabei von nichts und niemanden reinreden lässt.“

 

Zu Beginn wurde der Erfolgstorhüter und Aufstiegsgarant Thomas ‚Fred‘ Hofmann durch den Neuzugang Andreas Payer ersetzt. Ist es rückblickend vielleicht ein Fehler auf so viel Erfahrung verzichtet zu haben?

 

MG (lacht laut): „Ja, Erfahrung sehe ich immer als positiv. Der Fred hat uns super geholfen im Aufstiegsjahr, aber in diesem Fall ist ein gelernter Torwart gekommen, der auch über Erfahrung verfügt und uns besonders in der Rückrunde oft im Spiel gehalten hat.“

 

Was war damals ausschlaggebend dafür, dass du gesagt hast, „ja ich habe Bock den FCE zu trainieren?“

 

MG: „Ich bin dem Ewald (Präsident FCE) begegnet und hab ihm gesagt, dass ich den Verein ein bisschen unterstützen könnte, aber nur wenn der Roland einverstanden ist. Es gab drei Gründe: Erstens hatte ich wieder Lust auf dem Platz zu stehen, aber keine drei Mal in der Woche (Roland leitete das Training dienstags), zweitens spielte die Mannschaft noch mit Libero, was einfach veraltet ist und drittens hatte ich Lust mit dem Lorenz zusammenzuarbeiten und ihn als Spieler mehr zu erleben.“

 

Hast du dich schon immer für Fußball interessiert oder woher kommt dieses rege Interesse an dieser Sportart?

 

MG: „Woher das Interesse kommt, kann ich euch genau sagen! Weil wir in Walkersdorf eine Gruppe von Buben gleichen Alters waren, die in jeder freien Minute gekickt hat und samstags waren wir zusammen vor dem Radio gesessen, um Bundesliga zu hören und unser Lieblingsverein war 1860 München (Meister 1966). Außerdem war 1966 die erste Weltmeisterschaft, die ich bewusst mitgenommen habe. Diese Vizeweltmeisterschaft hat in mir eine noch größere Begeisterung für den Fußball ausgelöst. Und noch heute ist es so, dass die halbe Mannschaft aus Walkersdorf kommt, weil jetzt die Söhne von denen damals in der Ersten spielen.

 

Wenn du dir eine Mannschaft, bzw. einen Spieler aussuchen dürftest, welche Mannschaft, bzw. mit welchem Spieler würdest du gerne trainieren, wenn auch nur für ein Training.

 

MG (lacht laut und überlegt lange): „Nein, da gibt es keine Mannschaft oder keinen Spieler. Der Profifußball hat meiner Meinung nach oft nicht mehr viel gemeinsam mit dem „normalen“ Fußball. Da geht es um so viele andere Sachen, auf die ich keine Lust habe.“

 

Wenn du deine gesamte Fußballkarriere als Trainer und Spieler mit zwei bedeutenden Ereignissen schildern müsstest, ein positives und ein negatives, welche wären das?

 

MG: „Das fällt mir ganz schwer zu beantworten. Es gibt viele positive und negative Erinnerungen. Verlorene Entscheidungsspiele waren immer negativ, gewonnene immer positiv. Die Positiven überwiegen aber definitiv, sonst hätte ich es auch nicht so lange gemacht. Das Positivste war immer, wenn man Wertschätzung erfahren hat und es ein Gefühl von Zugehörigkeit gab.

Das Negativste gibt es nicht.“

 

Du kennst sicher auch einige goldene Regeln im Fußball, wie z.B. „immer zwischen Tor und Gegner zu stehen“... – wenn du nachdenkst, welche goldene Regel wäre deiner Meinung nach, die mit der höchsten Priorität?

 

MG: „Spiele werden hinten entschieden!“

 

Nach deiner Trainerstation beim FCE hofft man, dich weiterhin auf dem Sportplatz zu sehen. Wirst du dich auch in Zukunft für den Verein interessieren oder ihm den Rücken zuwenden?

 

MG: „Ich werde das mit Interesse verfolgen und sehr gerne beobachten, wie sich die Mannschaft weiter entwickelt.“

 

War es dir als Fußballfanatiker wichtig, dass deine Söhne bzw. dein Sohn ebenfalls diese Sportart betreiben?

 

MG: „Ja, aber ich hätte es auch akzeptiert, wenn sie nicht gespielt hätten. Besonders die Erinnerungen an früher, wie sie als Kinder zusammen spielen, sind die schönsten. Ich hätte sie niemals auf einen Sportplatz gezerrt, weil meine Grundüberzeugung ist, dass jeder sein eigenes Potential entwickeln muss. Ob das Fußball oder Singen ist, ist mir wurscht.“

 

Abschließend noch ein kleiner Tipp zu Viertelfinale Deutschland gegen Italien?

 

MG: „Das wird ein ganz enges Spiel mit Verlängerung. Deutschland macht es dann aber in der Verlängerung, weil sie im Offensivspiel doch schon stärker sind.

Interessant wird es zu beobachten sein, wie zwei verschiedene Spielsysteme aufeinander treffen. Dreierkette gegen Viererkette.

Ich hoffe, dass Deutschland gewinnt aber es wird eng!“

 

Recht hatte der gute Mann! Fußballsachverstand durch und durch!

 

Interview: Magnus März und Marius Ganske

Bildmaterial ©Jörg Halfar

Qualitätsprüfung : Patrick Reichardt

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Manfred Grund - Das Interview - 1/2

"Ich habe größten Respekt vor Timo Probst..."

Denkst Du, dass dir deine professionelle pädagogische Ausbildung in der Arbeit mit der Mannschaft geholfen hat?

 

Manfred Grund: „Weniger die pädagogische als die psychologische Ausbildung war sehr hilfreich. Die Mannschaft hat es sehr gut geschafft, dass keine Unruhe aufkommt und Stress, vor allem negativer Stress, vermieden werden konnte. Es war schon fast ein wenig erstaunlich, dass das so gut gelaufen ist. Ich musste dafür aber gar nicht so viel machen, sondern nur ein wenig anleiten. Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht.“

 

War der FCE deine letzte Trainerstation oder wird man dich weiterhin als Trainer auf den Sportplätzen des Landes antreffen?

 

MG: „Das war voraussichtlich meine letzte Trainerstation. Und das ist ja auch ein schönes Ende. Meine erste Station war hier als 22-jähriger Spielertrainer, sieben weitere folgten und jetzt hier auch aufzuhören, ist etwas Besonderes.“

 

Du hast zwischenzeitlich eine neue Position definiert, den offensiven Manndecker, kannst du diese taktische Ausrichtung etwas erläutern? Und glaubst du, dass sich diese neue Art der Verteidigung auch im Profifußball durchsetzen wird?

 

MG (lacht): „Die Dinkelsbühler haben es ja anders genannt und von einer Doppelung gesprochen, aber im Grunde genommen, hast du ihren Spielmacher alleine aus dem Spiel genommen. Warum soll sich das nicht

auch im Profibereich durchsetzen? Aber eigentlich glaube ich es nicht, weil man mit dem Wechsel vom ballorientierten Verteidigen hin zum mannorientierten Verteidigen die ganzen Abläufe durcheinander bringt. Aber gut, im Fußball ist alles gut, was Erfolg hat!“

 

Jeder Trainer hat einen Liebling, das kannst auch du nicht abstreiten, einen Spieler auf den du in jedem Spiel gesetzt hättest, denn einen Cristiano Ronaldo lässt man schließlich auch nicht auf der Bank.

 

MG: „Ich war ja oft in der Situation, dass ich gar keine andere Wahl hatte, als die Spieler aufzustellen, die da waren. Besonders in der Hinrunde mussten wir ja freitags schauen, dass wir Spieler für den Sonntag haben. Das hat sich in der Rückrunde gebessert. Das passt noch dazu, was ich noch loswerden wollte. Ich hab größten Respekt vor dem Gärtla (Timo Probst). Der hat sich im letzten Viertel der Saison immer ohne zu Murren auf die Bank gesetzt. Er hat gut trainiert, war immer da und ist sogar vom Club daheim geblieben. Das hat mich schwer beeindruckt und ich glaube, dass er nächstes Jahr eine richtig gute Saison spielen wird.“

 

Du hast bereits im Vorfeld einige Male mit deinem Nachfolger geredet, was hältst du vom neuen Trainer und glaubst du er kann den FCE weiterbringen?

 

MG: „Ich halte viel von ihm. Ich glaube, dass er sehr ehrgeizig ist, Sachverstand hat und den FCE weiterbringen wird. Für ihn ist es wahrscheinlich auch ein Vorteil, dass er in der A-Klasse trainiert kommende Saison. Automatismen können besser eingeübt werden und am ausbaufähigen Offensivspiel kann so auch besser gefeilt werden.“

 

Am Sonntag gibt's dann Teil 2...

 

Interview: Magnus März und Marius Ganske

Bildmaterial: ©Jörg Halfar

Qualitätsprüfung: Patrick Reichardt

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Sommervorbereitung der Herren 2016/2017

Der Vorbereitungsplan zur neuen Runde steht fest

Die alte Saison ist noch gar nicht richtig verdaut, da steht auch schon der Plan zur neuen Runde fest. Die Herrenmannschaften starten bereits am 13.07.2016 in das erste Training unter dem neuen Trainer Michael Ohr.

 

Bereits am darauffolgenden Freitag ist man zu Gast beim Bergfest-Turnier in Schillingsfürst. Weitere Details erhaltet ihr durch einen Klick auf das Bild. 
Den Plan könnt ihr euch auch als PDF direkt hier herunterladen oder unter dem Navigationspunkt "DOWNLOADS".


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Sommervorbereitung Saison 2016/2017
Sommervorbereitung 2016:2017.pdf
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FC Erzberg-Wörnitz - SG Colmberg/Oberdachstetten  1:3 (0:0)

Erzberg verliert und steigt in die A-Klasse ab

Der FC Erzberg-Wörnitz verliert in Schillingsfürst das Relegationsspiel gegen die SG Colmberg/Oberdachstetten. In einem nicht sehr ansprechenden Fußballspiel zeigte man gerade im Offensivspiel eine erschreckend schwache Leistung. Nach einer unglaublichen Aufholjagd, schaffte es der FCE noch auf den Relegationsplatz (1 Punkt nach 9 Spieltagen). Wobei es die Mannschaft um Trainer Manfred Grund bereits selbst in der Hand hatte, mit einem Sieg aus den beiden Spielen gegen den TSV Dorfkemmathen und den TSV Weidenbach-Triesdorf, die Klasse zu halten. Beide Spiele gingen verloren und nun auch das so wichtige Spiel gegen Colmberg/Oberdachstetten.

Die von Kampf geprägte Partie bot nur selten Gelegenheit zum Staunen. Keine Mannschaft wollte vorzeitig einen Fehler machen und einem Rückstand hinterherrennen. Beide Teams konzentrierten sich auf Ihre Taktik und die Zuschauer kamen nicht wirklich auf Ihre Kosten. In der ersten Halbzeit waren es jeweils Esslinger und Habelt, die ihre Chancen für den FCE ungenutzt ließen. Doch auch die Erzberg Abwehr hatte Probleme mit den schnellen Stürmern der SG. Vor allem nach Standards waren die Gäste gefährlich. Ein Freistoß von Kapitän Sebastian Kallert verpasste das Tor nur knapp.

Die zweiten 45 Minuten begannen furios. Schon kurz nach Wiederanpfiff setzte sich Johannes Scheder nach einem langen Ball im Strafraum gegen zwei Spieler durch und bezwang den Torhüter aus kürzester Distanz. Doch die Freude bei der Heimmannschaft war nicht von Dauer. Bereits im Gegenzug erzwang die SG einen Eckstoß, welchen Peter Pfleger zum Ausgleichstreffer nutzte. Beide Mannschaften waren wie aufgeweckt und wollten vor dem Abpfiff die Entscheidung. Aber erst kurz vor Schluss, kam ein Stürmer der SG Colmberg/Oberdachtetten im Strafraum nach einem Foul zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Markus Angermeyer zur Führung für die Gäste. Erzberg versuchte nun alles Mögliche, den Ausgleich zu erzielen. Dadurch boten sich Räume für die Spielgemeinschaft, die mit ihren schnellen Spielern sehr gefährliche Konter einleiteten. 5 Minuten vor dem Aus gab es erneut Strafstoß für die SG. Diesen verwandelte der gefoulte Jan Korbacher selbst und besiegelte somit den Abstieg für den FC Erzberg-Wörnitz aus der Kreisklasse.

Der FC Erzberg-Wörnitz gratuliert der SG Colmberg/Oberdachstetten zum Sieg.

Nach nur einem Jahr in der Kreisklasse ist man nun gezwungen wieder in der A-Klasse zu spielen. Die Frust sitzt tief, dennoch muss man die Leistung der Mannschaft gerade in der Schlussphase der Saison loben. So viel Einsatzbereitschaft und Kampfgeist hat man selten in Erzberg gesehen. Nach mehreren Spielen, in denen man ungeschlagen vom Platz ging, war man wirklich kurz davor, die Klasse zu halten. Am Ende hat es dennoch nicht gereicht. Der FC Erzberg-Wörnitz verabschiedet sich aus der Kreisklasse. Aber man verabschiedet sich erhobenen Hauptes, stolz auf das, was man erreicht hat als Team. Zusammen.

Die Mannschaft bedankt sich recht herzlich bei allen, die den Verein in jedem Spiel unterstützt haben. Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns nächste Saison weiterhin die Daumen drückt. Vielen herzlichen Dank.

#nurderfce

 

Torfolge:

1:0 Johannes Scheder (47.Minute)

1:1 Peter Pfleger (48.)

1:2 Marcus Angermeyer (79. FE)

1:3 Jan Kohrbacher (85. FE)

 

Besondere Vorkommnisse: 

Gelb/Rote Karte für Marcel Breitwieser (FCE) nach mehrfachen Foulspiel (89.)

 

Spielbericht: Marius Ganske

Bildmaterial: ©Marius Ganske

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